In vielen Bereichen des Lebens geht ohne die entsprechende Software in der heutigen Zeit gar nichts mehr, so etwa in der Branche der Architekten. Es beginnt schon im Alltag, zum Beispiel beim Erstellen eines Fotoalbums. Während früher die einzelnen, auf dickerem Fotopapier glänzenden Fotos in leere Alben eingeklebt und manuell beschriftet wurden, kann man heute mit einer Software einfach die digitalen Fotos per Mouseklick in ein digitales Fotoalbum ziehen, die Bestellung abschicken und man bekommt das Album gleich einem Hochglanzmagazin direkt nach Hause geliefert. Software bedeutet also eine Erleichterung von Arbeitsgängen und anderen Dingen.


Zeichnen mit der Mouse

Noch vor wenigen Jahren war die Arbeit eines Architekten verbunden mit langwierigen Zeichen- und aufwändigen Bastelarbeiten. Wurde ein Gebäude geplant, dann schilderte der Bauherr die Wünsche und der Bauzeichner zeichnete den Plan. Strich für Strich wurde gezeichnet, wenn ein gravierender Fehler gemacht wurde, musste die Zeichnung komplett von vorne beginnen. Dies war auch der Fall, wenn der Bauherr doch eine komplett andere Idee verwirklichen wollte und die Änderungen, die vorgenommen werden mussten, zu groß gewesen wären.

Dreidimensional das Gebäude vor Fertigstellung erleben

Um dem Bauherren und allen Beteiligten einen genauen Eindruck des Gebäudes zu geben, wurden früher dreidimensionale Modelle gebaut. Entweder aus dickerem Karton oder aber noch anspruchsvoller, aus Holz. Ein Nachteil war, dass die Herstellung dieser Modelle sehr viel Zeit in Anspruch genommen hat. Auch die Platzfrage war nicht immer einfach zu bewältigen. Heute muss ein Architekturbüro nicht mehr groß sein. Alles passiert mit der geeigneten Software auf dem Rechner. Damit kann man schon alleine einen 3D Grundriss anfertigen. Ganz zu schweigen von den nach oben gebauten Wänden. Ein Gang durch die fertigen Zimmer ist schon möglich, bevor das Haus noch überhaupt steht. Zeichnungen und Modelle haben heute in der Architektur also ausgedient, zugunsten innovativer Software.